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Warum das Comeback der Krawatte längst überfällig war
Das schreiben nicht wir sondern die WELT (Krawatten-Comeback: Warum das längst überfällig war – und wie man sie jetzt trägt - WELT) und die GQ titelt: „Krawatte tragen ist spießig? Stimmt nicht! Alles über den Trend des Jahres“ (Krawatte tragen ist spießig? Stimmt nicht! Alles über den Trend des Jahres | GQ Germany).
Der Zeitgeist spricht also eine klare Sprache. Die Krawatte kehrt zurück – nicht als Pflicht, sondern als Statement. Nicht als Symbol für Hierarchie, sondern für Haltung, Stilbewusstsein und Individualität. Sie wird heute nicht mehr getragen, weil man muss, sondern weil man will.
Natürlich wissen auch wir: Es braucht Zeit, bis unser liebstes Accessoire wieder selbstverständlich im Alltag verankert ist. Die Jahre der Homeoffice-Hoodies und offenen Hemdkragen haben Spuren hinterlassen. Doch genau darin liegt die Chance.
Vor allem die jüngeren Generationen nähern sich der Krawatte unvoreingenommen. Für sie ist sie kein Relikt aus alten Bürozeiten, sondern ein spielerisches Stilmittel – ironisch, kreativ, frei kombinierbar. Die Krawatte wird gelockert, neu interpretiert, manchmal sogar bewusst gebrochen.
Währenddessen sind viele Ältere ehrlich erleichtert, sie im Berufsalltag hinter sich gelassen zu haben. Aber selbst dort wächst die Erkenntnis: Die Krawatte kann mehr sein als Zwang. Sie kann Ausdruck von Persönlichkeit sein – wenn man sie lässt.
Unser Fazit: Die Krawatte ist nicht zurück, um Regeln zu diktieren. Sie ist zurück, um Möglichkeiten zu eröffnen. Und genau deshalb passt sie wieder perfekt in unsere Zeit.
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